Trinitarische, Christuszentierte Theologie
Zeugnis ablegen - ein wunder Punkt für Sie?
Das Ziel des christlichen Lebens
Trauerarbeit - Wie Sie anderen helfen können
Der Verlust eines geliebten Menschen
Dankbarkeit oder Anspruchsdenken
Der Friedensstifter - Biblische Konfliktlösung
Wer war Jesus vor seiner menschlichen Geburt?
Die Erziehung von leeren Köpfen
Jesus - Von Ewigkeit her Gottes Sohn?
Eine Übersicht über die Sabbatfrage
Was ist das Gesetz Gottes für Christen heute?
Das Gesetz von Matthäus 5,17-19
Wie Gott uns geistliche Wahrheiten mitteilt
CHRISTUS, und nicht das GESETZ
Was hat es mit dem Zehn Geboten und 'dem Gesetz' auf sich?
Fünf Gründe, Gott zu gehorchen
Kann Gottes Sabbatgesetz 'abgeschafft' werden?
Das Evangelium - eine Botschaft der Hoffnung
Pensionsalter - Ist es schon so weit?
Wagen Sie einen Blick auf Ihre Ehe
Wunderbare Traditionen zur Bereichung Ihres Familienlebens
Wird Gott mich heute verstoßen?
Was Jesus über Jüngerschaft lehrt
Was ist aus den Wundern geworden?
Warum viele unserer Gebete niemals beantwortet werden
Warum radikale Muslime die westliche Welt hassen
Wäre Jesus verheiratet gewesen...
Verteidigung der Dreieinigkeit
Unkraut im Garten - ein Gleichnis für unsere Zeit
Tretmühle oder funktionierendes Leben?
Sie können Ihre Ängste überwinden!
Sechstagekrieg: Schöpfungsgeschichte
Der Ruf in die Nachfolge - Pflicht oder Chance?
Hölle: Trennung und Entfremdung von Gott
Gott hat mir gesagt, ich soll...
Gebet - ein Hilferuf
Fundamentalismus - Brutstätte für Fanatiker?
Fehlende Umgangsformen - Misstöne, die unsere Kultur zersetzen
Erziehe dein Kind - eine Betrachtung über Sprüche 22,6
Einmal heidnisch - immer heidnisch?
Die leidige Sache mit dem Herzen
Die Fantasy-Welle: Gefahr für den Glauben?
Der revolutionäre Führungstil Jesu
Auf der Suche nach dem Willen Gottes
Gemeinschaft mit Gott - unsere größte Priorität
Das Geheimnis einer liebevollen Kirche
Sollten Christen das mosaische Gesetz halten? Wie steht es mit den Zehn Geboten?
Ein Taschenführer zur Vergebung
Unsere Auferstehung mit Christus
Auf den Verheißungen Gottes stehen
Die Auferstehung - Unsere Hoffnung für die Zukunft
Eine ausgedörrte Beziehung mit Gott wird Ihre Freude im Dienst töten
Bringen Sie Ihre Prioritäten in Ordnung
Lassen Sie nicht zu, dass Legalismus Ihre Freude im Dienst tötet
Gerechtfertigt in Christus allein
Glaube - eine weitere Betrachtung
Keine sofortige geistliche Verwandlung
Drei Anweisungen für das Leben im Reich Gottes
Wertevermittlung in der Familie
Wenn Ihr Freund bekennt: Ich bin schwul...
Pädophilie - Angriff auf die Unschuld
Ihren Glauben mit einem Muslim teilen
Das Evangelium in die Welt tragen
Das Alzheimer-Tagebuch: Bis der Tod uns scheidet?
Alkohol - ein Leitfaden für Christen
Warum Theologie von Bedeutung ist
Ist die Bibel lediglich ein Buch der Weißen? - Teil 2
Fundamentalismus - ein Gewitter braut sich zusammen
Wenn Glaubenssysteme einstürzen
Wahr für Dich, aber nicht wahr für mich?
Ist die Bibel lediglich ein Buch der Weißen? - Teil 1
Ich sagte einem religiösen Kult ade
Einmal in die Rolle Jesu schlüpfen
Wie die Friedensdeutschen Amerika veränderten
Wahrere Worte wurden nie gesprochen
Isalm in Europa - Ist Mult-Kulti am Ende?
Sagt ihnen, dass ihr sie liebt!
Zeitlose Prinzipien der Kindererziehung
Die Priesterschaft aller Gläubigen
Ein Wunder in zerrissenen Blue Jeans
Maßgebliches und Unmaßgebliches
Thanksgiving und Advent - Anlass, von Herzen dankbar zu sein
Geben Sie Ihre Schwächen zu und erweitern Sie Ihren Dienst
Ewigkeitsgerede - nicht nur für Begräbnisse
Die empirische Demonstration der Wahrheit
Das lauernde Gespenst der Gewalt
Alkoholmismus - Was die Bibel wirklich darüber sagt
Sie können herausfinden, was ELOHIM bedeutet
Wie viele Götter gibt es nach Gottes Aussage?
Wozu ist die Auferstehung des Leibes wichtig?
Beziehungen sind für geistliches Wachstum unerlässlich
Der Tag, an dem Christus starb
Mein Kampf mit der Pornografie
Die Aufkündigung von Beziehungen zerreißt Familie und Gesellschaft
Diesen Beitrag weiterempfehlen
NF Juli-September 2010
Das ist einfach nicht gerecht - von Dr. Joseph Tkach - Wo war Gott? - von J. Michael Feazell - Keiner bereitet Sie vor - von Greg Williams - Im Herzen des Sturms: Martin Niemöller - von Neil Earle - Trauerfeier für einen Freund - von Kerry Gubb - Mit welchem Leib werden die Toten auferstehen? - von Paul Kroll - Die Kraft des Salzes - von James R. Henderson - Was Gott denkt ... - von Tim Brassell - Die Gratwanderung eines Christen - Lernen,wie ... weiter
Die Nerven behalten in einer Welt voller Stress


Für einige hat das Wort Gebet den Beigeschmack von Pflicht, von Arbeit, die treue Christen zu verrichten haben.
Manche erklären, Gebet sei etwas, das man siebenmal am Tag oder dreimal am Tag oder die ganze Nacht lang tun sollte oder das man noch vor der Morgendämmerung oder mindestens zwei Stunden pro Tag absolvieren sollte, womit die Betreffenden dem Beispiel dieser oder jener berühmten Person folgen wollen. Ich denke, dass Christen nicht beten sollten, als gelte es eine Pflicht zu erfüllen, sondern vielmehr aus einer Notwendigkeit heraus.
Schließlich kommt das Wort Gebet von Bitten. Es gibt keine biblischen Befehle für uns, zu bestimmten Zeiten oder auf bestimmte Weise zu beten. Wir werden nicht aufgefordert, Jesu Beispiel zu folgen, der eine ganze Nacht hindurch betete, oder Daniels Beispiel, der stets in Richtung Jerusalem betete.
Doch zeigen alle Stellen der Heiligen Schrift, dass Gottes Volk betet. Wir werden nicht aufgefordert, eine bestimmte Zeit lang zu beten, jedoch zu aller Zeit (1.Thess. 5,17; Eph. 6,18). Uns wird nicht geboten zu knien oder zu stehen oder auf dem Boden zu liegen, wenn wir beten.
Warum so viel Gebet?
Ein Gebet ist in seinem einfachsten Sinn eine Bitte. Die hebräischen und griechischen Wörter für Gebet bedeuten generell „bitten“. Jedes Mal, wenn wir Gott um irgendetwas bitten, beten wir – und es ist richtig, dass wir bitten. Paulus forderte die Philipper auf, um alles zu bitten, was immer sie wollten (Phil. 4,6).
Das ist der Grund, warum wir beten sollten: Wir sollen Gott um die Dinge bitten, die wir brauchen. Je besser wir uns kennen, desto mehr wissen wir, dass wir unglaublich bedürftige Menschen sind. Von uns aus können wir nichts tun. Wenn wir irgendetwas Lohnendes schaffen wollen, müssen wir die Hilfe Gottes suchen. Gebet ist ein Schrei nach Hilfe. Und da unser Bedarf nie endet, sollten auch
unsere Gebete nie aufhören.
Verlassen Sie sich auf Gott
Selbstvertrauen ist Sünde. Es ist arrogant für uns winzige Kreaturen zu denken, dass wir tun könnten, was auch immer wir wollen, dass wir unser eigenes Schicksal kontrollieren könnten, dass wir selbst entscheiden könnten, was richtig und was falsch ist. Die Wahrheit ist, dass wir Menschen die Weisheit oder die Kraft nicht haben. Das Universum existiert nur, weil Christus es durch das Wort seiner Kraft trägt (Hebr. 1,3). Und wir existieren nur, weil unser Schöpfer unsere Bedürfnisse stillt (Apg. 14,17).
Und doch (ich spreche aus Erfahrung) vergessen sogar Gläubige manchmal, dass sie jede Minute Gott brauchen; und wir können den ganzen Tag verbringen, ohne daran zu denken und dafür zu danken, was Gott für uns tut. Er unterstützt uns sogar dann, wenn wir ihn ignorieren.
Sogar wenn wir in Schwierigkeiten sind, kämpfen wir manchmal fort und fort und versuchen, die Probleme aus eigener Kraft und mit unseren eigenen Strategien zu beheben, statt zu erkennen, dass wir alle unsere Bedürfnisse und Wünsche im Gebet mit Gott teilen sollten (Phil. 4,6). Wir verhalten uns so, als hinge alles von uns ab, wo in Wirklichkeit aber alles von Gott abhängt. Er kennt unsere Bedürfnisse, und er will, dass wir ihm vertrauen.
Seien wir dankbar, dass sich der Heilige Geist für uns verwendet, besonders wenn wir zu gedankenlos sind, um selbst für uns zu bitten (Röm. 8,26-27). Der Heilige Geist steht für uns ein und hilft uns auf Wegen, die wir nicht erkennen. Wenn wir also versäumen, konstant zu beten, tritt der Heilige Geist für uns ein. Dennoch können wir nicht sämtliche Gebete dem Heiligen Geist aufladen und ihm alles Reden überlassen, während wir gedankenlos durchs Leben gehen.
Wir müssen beten. Wir hätten mehr Freude, wären weniger gestresst, aber mehr erfüllt, wenn wir im Sinn behielten, dass wir in der Gegenwart Gottes leben – dass wir „in ihm leben, weben und sind“ (Apg. 17,28). Je mehr wir von Gott wissen, desto besser werden wir unser Leben verstehen; denn Gott bildet den nötigen Rahmen unserer Beziehungen. Wenn wir das Leben in seinem Kontext sehen, sehen wir es in voller Klarheit.
Wir wissen alle, dass Gott kein dienstbarer Geist ist, der uns jeden Wunsch gewährt. Das ist deshalb so, weil wir oft nicht verstehen, was wir wirklich brauchen. Wir können um Befreiung aus einer schweren Prüfung beten, aber Gott benutzt diese Prüfung, um uns etwas Wichtigeres zu geben als zeitliches Wohlbefinden.
Wir können beten, dass ein Nachbar zu Christus kommt (diesen Wunsch sollten wir haben), aber Gott weiß, dass dies nicht die richtige Zeit sein mag. Es kann sein, dass Gott sehen will, dass uns das Leben dieses Menschen stärker am Herzen liegt.
Offen gesagt, in dieser Welt geht so vieles ungerecht zu, dass wir viele Gebetsanliegen hätten: für uns, für unsere Kirchen und für diese Welt. Wir haben viel, um was wir beten sollten.
Gebet ist unser Hilferuf. Im Gebet geben wir zu, dass wir nicht autark sind, dass wir nicht alles allein bewältigen können. Im Gebet bestätigen wir das Bestehen einer Beziehung zwischen Gott und uns – eine Beziehung, in welcher Gott versprochen hat, unseren Bedarf zu stillen und uns auf Arten und Weisen zu segnen, die er für die geeignetsten hält. Das Gebet ist eine Handlung der Verehrung Gottes, da es impliziert, dass Gott Kraft hat und dass er verlässlich ist.
Dank
Gott versorgt unseren Bedarf, und es ist angemessen, dass wir ihm dafür danken, dass er es tut. Jeder Atemzug, den wir nehmen, ist sein Geschenk. Die ganze Schönheit der Natur ist ein Geschenk von ihm. Die wunderbare Vielfalt dessen, was wir sehen, hören, riechen und fühlen, ist ein Geschenk von ihm. Unsere Gespräche mit Gott sollten sowohl Dank als auch Bitten einschließen.
Wenn wir Gott danken, erinnern wir uns an unseren Platz im Universum – ein Platz von großer Ehre als Ziel der Zuneigung Gottes und ein Platz der Abhängigkeit von seiner Liebe. Danksagung hilft uns zu wissen, wer wir sind und warum wir existieren; sie erinnert uns daran, dass das Universum nur durch sein Geschenk funktioniert.
Manch einer mag sagen: „Ich weiß das schon. Warum muss ich fortfahren, es zu sagen?“ Ich denke, wir sollten es allein schon deshalb sagen, damit wir uns all dessen wirklich bewusst sind; es ist zu leicht, dass wir durch den Tag gehen, ohne wirklich zu wissen, dass das Leben am besten funktioniert, wenn wir uns daran erinnern, dass es ein Geschenk ist. Dies bestätigen auch die biblischen Gebote, in unseren Gebeten Gott ständig und für alles dankbar zu sein (1.Thess. 5,17-18).
Die Bibel fordert uns ebenso auf, mit Ausdauer zu beten und dieselbe Bitte immer wieder vorzubringen. Wir wissen durch den Glauben, dass uns Gott bereits beim ersten Mal hörte und dass er unsere Ernsthaftigkeit auch ohne unsere Ausdauer kennt. Daraus schließe ich, dass sein Gebot an uns, Ausdauer zu haben, wirklich zu unserem eigenen Wohle ist. Wir müssen uns immer wieder selbst klar machen, worin die Wünsche unseres Herzens bestehen.
Dies bedeutet nicht, dass Gebet nur ein Mittel ist, mit uns selbst zu reden oder uns an abstrakte Wahrheiten zu erinnern. Nein, die Heilige Schrift versichert uns, dass Gebet ein authentisches Gespräch mit Gott ist. Unsere Bitten steigen zum Himmel auf und werden wirklich von Gott gehört und beantwortet. Unser Dank geht wirklich zu Gott, den wir im Blickfeld behalten müssen.
Wir müssen Gott unaufhörlich dafür danken, was er für uns täglich tut, und für die uns gegebenen Verheißungen für unsere Zukunft sowie für das, was Christus für uns schon getan hat, um diese Zukunft sicherzustellen.
Unsere Dankbarkeit für Jesus Christus führt ganz natürlich dazu, dass wir unser Leben dem Gehorsam gegenüber Gottes Willen widmen. Mit größtem Eifer und voll vertrauensvoller Loyalität möchten wir dem Einen antworten, der uns so sehr liebt.
Unsere Existenz, unsere Freude, unser Vergnügen sowie unsere geistige Gesundheit hängen alle von unserer täglichen Gunst bei Gott durch Jesus Christus ab. Es gibt viel, wofür wir dankbar sein sollten – wirklich alles, was wir haben und jemals zu haben hoffen – alles ist ein Geschenk, für das wir dankbar sein müssen.
Unser Dank sollte unsere Würdigung für das, was Gott ist, einschließen. Hier verschmelzen unsere Gebete den Dank mit dem Lob. Wir preisen seine Kraft, seine Weisheit, sein Erbarmen, die Schönheit seiner Liebe. Wir loben ihn dafür, wer er ist, und nicht nur für das, was er gibt; denn in Wirklichkeit gibt er sich uns selbst.
Mein Hilferuf
Schließlich, meine Freunde, bitte ich Sie, für Ihre örtliche Gemeinde zu beten. Es bedarf der Stärke Gottes, damit Ihre Gemeinde einen Unterschied für das Reich Gottes in Ihrer Kommune macht. Sie brauchen Gottes Hilfe, um zusammenzuarbeiten und das Unmögliche anzupacken.
Sie müssen beten.
Beten Sie für Ihre örtlichen Gemeindeleiter. Beten Sie auch für jene, die die Lobpreismusik leiten – sie brauchen Gottes Segen. Diejenigen, die sprechen, sollten die Worte Gottes sprechen (1.Petr. 4,11), und dies kann nicht aus menschlicher Weisheit geschehen.
Und beten Sie auch für mich. Sogar der begabteste Mensch wäre nicht in der Lage, die Arbeit zu tun, die Gott von mir erwartet. Ich brauche Gottes Hilfe, und ich bete dafür, und ich erhalte sie. Und genauso wie Paulus seine Gemeinden aufrief, für ihn zu beten (Kol. 4,2-3, usw.), so bitte ich Sie ebenfalls darum, für mich zu beten. Meine persönlichen Schwierigkeiten wie auch die Schwierigkeiten im Dienst der Kirche bedeuten, dass ich Gottes Hilfe brauche. Wir brauchen alle Hilfe. Wir brauchen alle das Gebet.
Erschienen in NACHFOLGE, Ausgabe 10-11/2002
© WKG 2008 |
Datenschutzerklärung |
Nachfolge-Gratis-Abo |
Broschürenangebot |
E-Newsletter |
WCG USA |
Kontakt |
Spenden & Helfen |
weiterempfehlen |
VM-CMS